PROGEN Biotechnik
PROGEN Biotechnik GmbH
Das 100% Tochterunternehmen der november AG, die PROGEN Biotechnik GmbH, ist Hersteller von in-vitro Diagnostika im Bereich Infektionsserologie - wie Hantavirus, FSME und Hämophilus influenzae B -, und von Forschungsreagenzien für die Zellbiologie, Pathologie und biomedizinische Forschung. Zu den Forschungsprodukten zählen Antikörper für die Zell- und Gewebedifferenzierung sowie neuartige Antikörper für den Zell- und Lipidstoffwechsel. In Zusammenarbeit mit staatlichen Forschungsinstituten entwickelt PROGEN Tests zur Titration von Adeno-Assoziierten Viren der Serogruppen 1, 2 und 5, die auf dem Gebiet der Gentherapie und funktionellen Genanalyse Verwendung finden. Für den Bereich Molekularbiologie, insbesondere Phagen-Display, werden Vektoren, Phagemids, Primer-Sets und der Helferphage 'Hyperphage' angeboten.
Neben den ELISA- und Immunfluoreszenz-Tests für die Labordiagnostik werden neue multiplexe Assays basierend auf der Luminex™ Bead-Technologie vermarktet, z.B. Tests für die Borrelien-Diagnostik und zur Typisierung von humanen Papillomaviren (HPV).
directif GmbH (nun PROGEN Biotechnik GmbH)
Die directif GmbH entwickelte das weltweit erste System zur voll automatischen und laborunabhängigen Nukleinsäure-Diagnostik am Point-of-Care. Krankheitserreger und genetische Prädispositionen sollen dank dieser Technologie zukünftig direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett nachgewiesen werden. Hierfür vereinigt das System alle bisher im Labor einzeln durchgeführten Schritte zur Probenanalyse - Nukleinsäureisolierung, Amplifikation, Detektion - in einer einzigen Einweg-Kartusche (Cartridge), die durch Spritzgusstechnik sehr kostengünstig hergestellt werden kann. Ausgewertet werden die Probenergebnisse innerhalb von zwei Stunden durch eine Steuereinheit (Analyzer).
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der directif GmbH werden auch nach der Verschmelzung mit der PROGEN Biotechnik GmbH fortgesetzt. Durch die vorhandenen Synergien und Ergänzungsmöglichkeiten auf den Gebieten Multiplextechnologien und Infektionserregerdiagnostik werden positive Impulse bei der weiteren Entwicklungsarbeit erwartet.