Pressemitteilung
Labor auf dem Chip für schnellere und genauere Krankheitserkennung
Erlangen, 12. November 2004. Im Rahmen des Deutschen Zukunftspreises wurden gestern Herr Dr. Rainer Hintsche (Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie), Dr. Walter Gumbrecht (Siemens CT) sowie Dr. Roland Thewes (Infineon AG) für ihre Arbeiten auf dem Gebiet elektrischer Biochip-Systeme auf Siliziumbasis ausgezeichnet. Die directif GmbH gratuliert den Preisträgern. Wichtige Arbeiten auf diesem Gebiet wurden im BMBF-geförderten Forschungsverbund "SIBANAT" durchgeführt, als dessen Ergebnis directif maßgeblich gemeinsam mit den Preisträgern und der Eppendorf Instrumente GmbH den ersten elektronischen Biochip der Welt entwickelt hat.
Die directif GmbH ist Ende 2003 aus dem ehemaligen Geschäftsbereich Molekulare Diagnostik des Erlanger Biotechnologie-Unternehmens november AG (ISIN DE0006762909) entstanden. Das Unternehmen entwickelt Produkte für die Nukleinsäurediagnostik, einen globalen Wachstumsmarkt mit einem Volumen von über einer Milliarde EUR und jährlichen Steigerungsraten von 20 Prozent. Das von directif entwickelte System vereinigt und automatisiert weltweit einmalig die bisher getrennt durchgeführten Einzelschritte Nukleinsäure-Isolation, Amplifikation und elektochemische Detektion in einer mikrofluidischen Einweg-Kartusche. Dadurch kommt das directif System ohne jede Laborinfrastruktur und geschultes Fachpersonal aus und ist zudem schnell und kostengünstig. Das in der Entwicklung befindliche Produkt ist für alle Arten der qualitativen DNA- und RNA-Analytik einsetzbar. Es erlaubt beispielsweise den Nachweis von Viren, Bakterien und patientenspezifischen Risikofaktoren. Entwicklungs- und Produktionspartner der directif GmbH sind unter anderem Siemens Medical Solutions und die Wilden AG.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Investor Relations november AG
ir(at)november.de